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Modern Dance: Eine Verschmelzung von Technik und Ausdruck

Im Zentrum des Modern Dance steht ein tänzerisches Warm-up, das gelegentlich auch an der Ballettstange stattfinden kann. Ergänzt wird dies durch Bodenübungen, Grundschritte, Dehnungs- und Kräftigungsübungen, Bodenelemente sowie Schrittkombinationen in der Diagonale. Diese Komponenten schaffen ein Gefühl für die charakteristischen Bewegungen des Modern Dance – schwingend, weich und fließend.

Die Choreografien im Modern Dance, Contemporary Dance und Jazz Dance zeichnen sich durch Dynamik und raumfüllende Ausdruckskraft aus. Historisch betrachtet ist der Zeitgenössische Tanz der direkte Nachfolger des Modern Dance.

Tanzstile im Unterricht

Modern Dance und Zeitgenössischer Tanz sind feste Bestandteile vieler Tanzschulen und -studios, egal ob professionell oder als Hobby. Neben klassischen Stilen wie Ballett, Jazz Dance und Choreografie werden auch Tanz- und Kontaktimprovisation gelehrt. Der Modern Dance selbst hat seinen Ursprung im klassischen Ballett, während der Zeitgenössische Tanz aus der Basis des Modern Dance hervorgegangen ist.

Die Übungen im Modern Dance fördern insbesondere die Koordination, Platzierung, Muskelkräftigung und Flexibilität. Das Fundament für die saubere Ausführung bildet die Erlernung der technischen Grundlagen. Gleichzeitig legen diese Tanzstile großen Wert auf den individuellen Ausdruck und die Vielseitigkeit der Bewegungen, wodurch Tänzer ihre Persönlichkeit einbringen und sich mit dem Tanz identifizieren können.

Wichtige Persönlichkeiten und Einflüsse

Bekannte Vertreter des Modern Dance in Deutschland sind Jessica Ianson, Birgitta Trommler, Jochen Ulrich, Christina Caprioli sowie die Amerikanerin Amanda Miller. International prägten Persönlichkeiten wie Martha Graham, Doris Humphrey und Lester Horton diesen Stil. Besonders in den USA waren ihre Techniken wegweisend – beispielsweise die Limón-Technik, die aus der Doris Humphrey-Technik hervorging. Tanzkompanien wie die Martha Graham Dance Company, das Alvin Ailey American Dance Theater und die Limón Dance Company machten den Modern Dance weltweit populär und beeinflussten auch die zeitgenössische Tanzkunst in Deutschland.

Einheit statt Hierarchie

Im Gegensatz zum klassischen Ballett, wo oft Hierarchien dominieren und Primaballerinas im Vordergrund stehen, zeichnet sich der Modern Dance durch ein kooperatives Miteinander aus. Tänzerinnen und Tänzer können ihre Kreativität und Ideen einbringen, was in vielen modernen Ensembles ausdrücklich erwünscht ist. Diese Ensembles verstehen sich häufig als Einheit, in der jeder Einzelne zum Gesamtergebnis beiträgt.

IM ZENTRUM VON FRANKFURT AM MAIN

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